1836 Urieta Kazahendike, spätere Übersetzerin und Sprachforscherin des Rheinischen Missionars Carl Hugo Hahn von 1844 bis 1873,wird in Ongandjira bei Okahandja geboren.
1836/37 James Edward Alexander unternimmt eine Expedition in das Innere Namibias, wo er die ||Hawoben (Veldschoendrager) Hauptstadt "Räuber Heinrichs Platz" beschreibt. Räuber Heinrichs Platz (Narudas) wurde 1988 von Klaus Dierks identifiziert.
Alexander erreicht das Gebiet von |Ai-||Gams ("Feuerwasser" in der Namasprache) und nennt es "Königin Adelaides Bad" (heute Windhoek). Er erreicht Rehoboth, die Orlam Afrikaner Siedlung Tsebris und Walvisbucht. Jonker Afrikaner überredet Alexander, ihm einen Missionar zu schicken. Jonker siedelt zu dieser Zeit mit etwa 1 200 Anhängern in Niais, etwa 80 km südwestlich von Windhoek. Alexander berichtet über Kupfervorkommen in den Gebieten, die er bereist.
1837 Hendrik Henricks (!Nanib gaib #Arisemab), Sohn von #Ariseb (Kannamab) und !Nanis, wird der neue Führer der ||Hawoben.
1838 |Ai-||Gams wird von den Orlam Afrikanern aus ||Khauxa!nas unter Jonker Afrikaner, mit Zustimmung der Ovaherero, als ihre permanente Siedlung gewählt und wird Windhoek genannt (urkundlich zum ersten Mal am 12.08.1844 erwähnt). Die Ovaherero nennen den Platz Otjomuise (Platz des Rauches). Die Owambo nennen ihn später "Omukuto gwaKaisera". Die Siedlung hat mehr als 2 000 Einwohner. Die Orlam Afrikaner werden auch ||Eixa-||ain genannt.
Klein-Windhoek wird später von den Rheinischen Missionaren "Elberfeld" (und Groß-Windhoek "Barmen") genannt.
Straßen werden auf Jonker Afrikaners Initiative hin über die Auasberge, von Windhoek nach Walvisbucht (Nördliche Baistraße), sowie von Bethanien nach Berseba und nach Angra Pequeña (Südliche Baistraße) gebaut.

Die ||Hawoben beginnen in ||Khauxa!nas zu siedeln. Die Wesleyanischen Missionare Joseph Tindall, Benjamin Ridsdale und John A. Bailie arbeiten unter den ||Hawoben.
Reiche Guanolagerstätten werden an der Atlantikküste (12 Atlantikinseln) entdeckt.
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